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Winchester 73

Western. Lin McAdams (James Stewart) gewinnt beim Preisschießen in Dodge City ein wertvolles Repetiergewehr – eine Winchester ’73. Sie wird von seinem Kontrahenten Dutch gestohlen, der sie aber beim Pokern an einen Waffenschmuggler verliert. So wechselt das begehrte Gewehr wiederholt den Besitzer. Lin, den eine geheimnisvolle Fehde mit Dutch verbindet, bleibt beiden auf den Fersen… Beginn einer erfolgreichen längeren Zusammenarbeit des Regisseurs Anthony Mann mit dem Schauspieler James Stewart. Da sich die Produktion die 200.000 US-Dollar Gagenforderung des Star-Schauspielers James Stewart nicht leisten konnte, griff man auf eine damals unübliche Praxis zurück: Stewart wurde prozentual an den Einspielergebnissen des Filmes beteiligt. Der überraschende Erfolg des Filmes brachte Stewart schließlich ein Einkommen von 600.000 US-Dollar für seine Mitarbeit ein. Zwei Schauspieler, die später sehr erfolgreiche Hollywoodstars werden sollten, hatten ihre ersten Filmauftritte in kleinen Rollen: Tony Curtis spielt einen jungen Soldaten und Rock Hudson den Indianer Young Bull. Die Writers Guild of America nominierte 1951 das Drehbuch von Robert L. Richards und Borden Chase in der Kategorie des besten Drehbuchs für einen Westernfilm. „Ein spannender, psychologisch sehr sorgfältig fundierter Western, der bei allem Aktionsreichtum das Geschehen in ruhigen, kalkulierten Einstellungen vermittelt, die der Landschaft und den sorgsam rekonstruierten Interieurs breiten Raum lassen.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Mr. Hobbs macht Ferien

Familienkomödie. Banker, Familienvater und Großvater Roger Hobbs (James Stewart) verspricht sich eigentlich Erholung von der Urlaubsreise in ein eigens gemietetes Strandhaus an der kalifornischen Küste, aber ein Ereignis nach dem anderen sorgt dafür, dass er den schlimmsten Urlaub seines Lebens nie wieder vergessen wird… Erster von drei Filmen unter der Regie von Henry Koster („Mein Freund Harvey“) mit James Stewart als geplagtem Familienvater. Es folgten: „In Liebe eine Eins“ (1963) und „Geliebte Brigitte“ (1965). James Stewart gewann den ‚Silbernen Bären’ als bester Schauspieler bei den 12. Internationalen Filmfestspielen in Berlin, und Regisseur Henry Koster wurde für die beste Regie nominiert. James Stewart erhielt zudem eine Nominierung für den Golden Globe als „Bester Hauptdarsteller in einer Komödie“. „Die ‚Freuden’ eines geplagten Familienvaters, der mit seinen Lieben in einer alten Bruchbude an der Meeresküste Ferien macht. Trotz des vorhersehbaren Handlungsverlaufs eine reizvolle, flott inszenierte Komödie.“ (Lexikon des internationalen Films)

Brennpunkt Brooklyn

Polizeithriller. Die New Yorker Detectives „Popeye“ Doyle (Gene Hackman) und „Cloudy“ Russo (Roy Scheider) stehen bei ihrem Chef nicht sehr gut im Kurs, da sie überwiegend Verbrecher kleinerer Delikte verhaften und sich Doyle dabei gerne am Rande der Legalität bewegt. Zufälligerweise werden sie tatsächlich auf einen Drogendealer aufmerksam und beginnen dessen Observation. Und plötzlich stoßen sie auf den französischen Großdealer Alain Charnier (Fernando Rey), der in New York Geschäfte machen will. Es geht um Heroin im Wert von 32 Millionen US-Dollar… Gene Hackmans Durchbruch als Charakterdarsteller. Die Fortsetzung "French Connection II" von 1975 inszenierte John Frankenheimer. 5 Oscars in den Kategorien "Bester Film", "Beste Regie" (William Friedkin), "Bester Hauptdarsteller" (Gene Hackman), "Bestes adaptiertes Drehbuch" (Ernest Tidyman) und "Bester Schnitt" (Gerald B. Greenberg) sowie drei weitere Nominierungen. „Ein virtuos inszenierter Thriller, der realistische Details und die Atmosphäre der Originalschauplätze geschickt zur Spannungssteigerung verwendet und mit der Figur des Detektivs Doyle das komplexe Porträt eines kaputten, desillusionierten Einzelkämpfers entwirft.“ (Lexikon des internationalen Films)

Saturday Night Fever - Nur Samstag Nacht

Tanzfilm. Sein eintöniges Leben als einfacher Verkäufer in Brooklyn lässt Tony Manero (John Travolta) jedes Wochenende hinter sich, wenn er auf den Tanzflächen der Discos sein großes Talent unter Beweis stellt und alle fasziniert. In der Diskothek „2001 Odyssey“ hat er sich als König der Tanzfläche einen Namen gemacht. Von der Teilnahme an einem Tanzwettbewerb erhofft er sich den Gewinn des gut dotierten ersten Preises und damit die Freiheit, sein Leben zu ändern. Die schöne Stephanie (Karen Lynn Gorney) scheint ihm eine geeignete und ebenbürtige Tanzpartnerin zu sein, doch sie hat gar kein Interesse an Tony... Der Film entstand überwiegend in Bay Ridge im Stadtteil Brooklyn in New York. Die Produktionskosten betrugen in etwa 3 Millionen US-Dollar. Allein in den ersten elf Tagen spielte der Film in den USA ca. 11 Millionen US-Dollar ein. Weltweit wird das Einspielergebnis mit ca. 235 Millionen US-Dollar angegeben. John Travolta war 1978 für den Oscar in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" nominiert. „Die Machart des Films ist die eines sogenannten B-Pictures: knallig, taff, mit dem rauhen Charme und dem rigorosen Zugriff amerikanischen Entertainments. Rüde Dialoge in einem auch Amerikanern schwer verständlichen Slang, deftiger Sex, greller, aber kraftvoller Glamour. […] Nichts wird vertieft, vieles nur eben angedeutet. Tonys italienisch-katholisches Elternhaus und der Bruder, der sein Priesteramt aufgibt, die ethnischen Kämpfe der Italiener, Schwarzen und Puertoricaner in Brooklyn, die Beziehungen innerhalb der Gang und gegen andere fest organisierte Banden, ihr brutales, verächtliches Verhalten den Mädchen gegenüber und ihr „Machochauvinismus“ (Badham), ihre harten, ziemlich freudlosen Lebensbedingungen [...] Es ist kein Widerspruch, sondern die besondere Qualität solcher gut kalkulierten amerikanischen Unterhaltungsfilme und zudem das Verdienst des vom Fernsehen geschulten Regisseurs, daß „Saturday Night Fever“ trotz aller Einwände überzeugend ein Stück authentischer Realität vermittelt: den Tanz und die Musik als Selbstverwirklichung, das Disco-Delirium als Lebensform.“ (Wolf Donner: Die Zeit)

American Graffiti (OV)

Tragikomödie. In der verschlafenen Kleinstadt Modesto begegnen sich ein paar Schüler zum vielleicht letzten Mal. Curt (Richard Dreyfuss) und Steve sind kurz davor, aufs College zu gehen, während "Froschauge" Terry von seiner ersten Freundin träumt und John seinen guten Namen als Gewinner illegaler Autorennen gegen seinen Herausforderer Bob Falfa (Harrison Ford) verteidigen will... Kostete 775.000 US-Dollar und spielte weltweit über 118 Millionen US-Dollar ein und machte auch George Lucas zum Millionär. Der überraschende kommerzielle Erfolg ermöglichte die Expansion von George Lucas’ Filmgesellschaft Lucasfilm Ltd. und förderte sein Renommee als Regisseur, wodurch vier Jahre später "Krieg der Sterne" möglich wurde. Fünf Oscar-Nominierungen in den Kategorien "Beste Regie", "Bester Schnitt", "Bestes Originaldrehbuch", "Bester Film" (Francis Ford Coppola) und "Beste Nebendarstellerin" (Candy Clark). „In einer amerikanischen Kleinstadt, 1962, erleben einige junge Menschen in einer Nacht den Schwebezustand zwischen Jugend und Erwachsenwerden. Eine bittersüße, nostalgische Reminiszenz an vergangene Jugendträume der späteren Vietnam-Generation, atmosphärisch dicht, mit viel alter Pop-Musik und charmanten Darstellern inszeniert.“ (Lexikon des internationalen Films)

Vier im roten Kreis

Gangsterfilm. Durch einen Zufall treffen der frisch entlassene Einbrecher Corey (Alain Delon) und der gerade entflohene Häftling Vogel (Gian Maria Volonté) aufeinander. Gemeinsam mit dem Ex-Bullen Jansen (Yves Montand) planen sie einen raffinierten Bruch in ein Juweliergeschäft am exklusiven Place Vendôme in Paris. Aber Kommissar Mattei (Bourvil) ist den Dieben bereits auf den Fersen. Denn er leitet die Ermittlungen im Fall Vogel, mit denen der entflohene Gefangene wieder ins Polizeigewahrsam gebracht werden soll. Die Spur führt Mattei in ein stadtbekanntes Vergnügungslokal, in dem sich zwar nicht Vogel, aber dessen neue Komplizen Corey und Jansen herumtreiben. Der perfekt geplante Einbruch gerät aufgrund der polizeilichen Fahndung sowie weiterer Umstände immer mehr in Gefahr. Die Diebe ahnen jedoch gar nicht, dass ihnen die Polizei auf den Fersen ist. (filmstarts.de) Alain Delon war Melvilles einziger Wunschkandidat der "Vier". Für die anderen drei Protagonisten hatte er u.a. Lino Ventura und Jean-Paul Belmondo im Sinn gehabt. Ihr Engagement kam aus verschiedenen Gründen nicht zustande. „Das Highlight dieses an Highlights nicht eben armen Meisterwerks dürfte zweifellos der 25minütige, völlig ohne Dialoge inszenierte Einbruch sein. Die Präzision, die Perfektion, mit der der eiskalte Planer Corey, sein willfähriger Partner Vogel und der Meisterschütze Jansen ihren großen Coup – der Überfall auf einen Juwelier – spiegelt sich in Melvilles makellosem Einsatz filmischer Mittel. Über eine 25 Minuten lange Sequenz die Spannung zu halten vermögen nur wenige Regisseure doch Melville löst das Problem, indem er den Einbruch zum Herzstück seines Films macht. Jede Bewegung sitzt, jede Kameraeinstellung ist makellos, die Spannung ist kaum zu ertragen zumal sich erst im Moment des Sehens der ganze Plan des Trios erschließt. Ob auf der Leinwand oder hinter der Kamera – in „Vier im roten Kreis" sind Meister am Werk.“ (Robert Cherkowski, filmstarts.de)

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